Österreich geht voran. Die Donaurepublik will eine Obergrenze für Flüchtlinge, und ausgerechnet der sozialdemokratische Kanzler Werner Faymann verkündete die Nachricht. Sofort warnten Regierungsvertreter Âanderer Länder, dass sie dann nachziehen müssten. Denn wenn Österreich die Grenzen dichtmache, zögen die Asylbewerber einfach weiter. Auch die Schweiz müsste dann wohl mit noch mehr Asylmigranten rechnen.
Auf den ersten Blick scheint die Begrenzung ein Signal der Vernunft zu sein. Offensichtlich sind auch linke Politiker – wie der österreichische Kanzler Faymann – zur Einsicht gelangt, dass es so nicht weitergeht. Der moralisch berauschende Traum von der unbeschränkten Aufn ...