Vor einem Jahr explodierte im Golf von Mexiko die Ölbohrinsel «Deepwater Horizon». Elf Arbeiter kamen ums Leben. Die BetreiberÂfirma BP konnte ein Bohrleck in 1500 Meter Wassertiefe, aus dem Öl sprudelte, nicht schliesÂsen. Ein Ölteppich breitete sich auf dem Meer aus. 55 Tage nach der Explosion griff US-Präsident Obama zum Superlativ und bezeichnete die Ölpest als «schlimmste Umweltkatastrophe, der sich Amerika je stellen musste». Der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen sprach gar von einer «globalen Umweltkatastrophe».
Nach über hundert Tagen schaffte es BP endlich, das Bohrloch zu schliessen – zuerst provisorisch, einige Wochen später definitiv. Insgesamt war die Re ...