Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen»: Der Satz des grossen William Faulkner drängt sich auf, wenn wir an die Bedeutung denken, die der Blick zurück im heutigen Jazz hat. Der kann durchaus auch Ausgangspunkt für kreative zukunftsgerichtete Entwürfe sein; eine Perspektive der Wahrnehmung. Denn so wahr die Vergangenheit nie tot ist, so unzweifelhaft ist es, dass jede neue Generation eine historische Musik anders hört. Der spirituelle Hallraum oder Überbau, der im Jazz der sechziger Jahre in John Coltranes «A Love Supreme» gipfelte, sich aber zuvor schon abzeichnete, etwa, fast als Parodie, im kosmischen Klamauk, mit dem sic ...