Wer war die wichtigste Journalistin der Schweizer Mediengeschichte? Kein Zweifel, es war Mabel Zuppinger.
1938 erfand Zuppinger die erste Frauenzeitschrift des Landes, die Annabelle. Das Blatt war eine Tochter der Weltwoche, die Geld brauchte und darum auf die Zielgruppe der Frauen hoffte.
Mit der Annabelle zogen neue Themen in den Schweizer Journalismus ein. «Frisur nach Laune» oder «Der Garten im September» und «Berechtigte Schönheit». Zuppinger lebte vor, was sie im Blatt nachzeichnete. Man nannte sie die «Coco Chanel von Zürich». Chanel No 5 war ihr Parfum, und sie rauchte aus langstieligen Zigarettenhaltern.
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