Sie sind Lehrer, Fachdidaktiker, SP-Mitglied und Gewerkschafter – und haben sich trotzdem gegen die Einführung von HarmoS gewehrt. Weshalb?
In HarmoS finden sich ganz unterschiedliche Themen. Mir widerstreben solche Pakete. Das war der formale Grund meiner Ablehnung. Ausserdem steckt in HarmoS die Lust auf Bildungszentralisierung. Man versucht, von oben die Bildungspolitik umzupflügen.
Mit welchem Motiv?
Es gibt spätestens seit der Bologna-Reform die Tendenz, die Bildungslandschaft möglichst zu vereinheitlichen, europatauglich zu machen. Dem widerspricht mein schweizerischer Reflex. Ich bin Föderalist.
Nun soll es die «integrierte Schule» richten. Alle Kinder, vom Behinderten ...