Seit meiner frühen Jugend ein Sport- und Fussballmuffel, bin ich an der Fussballweltmeisterschaft in Katar genauso interessiert wie an der Vierschanzentournee oder anderen sportlichen Grossereignissen – nämlich gar nicht. Kommt Sport im Fernsehen, schalte ich um oder drücke den Ausknopf.
Aber ich weiss sehr wohl, dass sportliche Wettbewerbe seit der Antike Millionen Menschen faszinieren und dass das gemeinsame Erlebnis dieser Faszination immer wieder die Grenzen sprengen kann, die sonst durch Bildung, Gesellschaftsschicht, Nation, Religion und Politik gezogen werden. Das hält natürlich nicht an. Die Euphorie der Olympischen Spiele 1936 in Berlin hinderte Hitler nicht daran ...