Der Ruf von Ecstasy war eine Zeit lang furchtbar schlecht. So schlecht, dass ein Beamter der amerikanischen Drogenbehörde im Juli 2001 zum Abschluss einer wissenschaftlichen Konferenz über die Gefährlichkeit der Partydroge prophezeite, in Zukunft werde man sie nicht mehr «Ecstasy» nennen, sondern «Verzweiflung». Wenig später zeigte die Talkmasterin Oprah Winfrey in der «Was Eltern über Ecstasy wissen sollten»-Ausgabe ihrer TV-Show einem besorgten Millionenpublikum grafisch bearbeitete Hirnbilder der 24-jährigen Ecstasy-Konsumentin Lynn, die nur einen Schluss zulassen konnten: Ecstasy macht Löcher ins Gehirn.
Die vermeintliche Bestätigung des lange gehegten Verdachts, mit den b ...