Die Präsenz der Hisbollah in Südamerika wurde erstmals durch die Bombenanschläge in Buenos Aires gegen jüdische Institutionen fassbar, die Anfang der 1990er Jahre insgesamt 114 Todesopfer und Hunderte von Verletzten forderten. 1994 kamen in Panama bei einem Selbstmordattentat auf die Airline Alas Chiricanas 21 Menschen ums Leben. Auch wenn die Hintergründe nie restlos geklärt wurden, führten in allen Fällen eine Fülle von Indizien zu der von Teheran gesteuerten Hisbollah. Die Namen der Drahtzieher sind bekannt, doch der Iran blockierte sämtliche Ermittlungen.
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