Schweizer Schüler können nach Absitzen der obligatorischen Schulzeit nicht richtig lesen und nicht so gut rechnen wie ihre Kollegen in Japan, Südkorea, Neuseeland, Finnland, Au-stralien oder Kanada. Das hat im Jahr 2001 die Pisa-Studie bewiesen. Offen blieb die heikle Frage nach den Ursachen der enttäuschenden Resultate. Das Geld kann es nicht sein, denn die «Schweiz investiert überdurchschnittlich in ihr Bildungssystem» (OECD-Bildungsindikatoren 2004), weltweit am viertmeisten pro Schüler; sie verfügt nach Meinung der internationalen Experten auch über eine «gute schulische Infrastruktur» und über eine «dezentrale Organisation des Systems (mit kleinen Klassen und Schulen)». A ...