Die Idee, sich von den Palästinensern durch einen Sicherheitszaun zu trennen, entstand in Israel in den neunziger Jahren. Als 1995 bei mehren Anschlägen auf Busse rund 40 Menschen starben, schlug der damalige Polizeiminister Mosche Schachal erstmals eine Art Pufferzone entlang der «grünen Linie» vor. Er sprach von «Hindernissen» und «Strassensperren», nicht aber von einem Sicherheitszaun. Sowohl der Natio-nale Sicherheitsrat als auch die Antiterrorgruppe des damaligen Premierministers Jtzhak Rabin empfahlen die Pufferzone allerdings zur Ablehnung. Sie sei kein wirksames Instrument gegen den Terror, fand man damals.
Fünf Jahre später, zu Beginn der zweiten Intifada, griff Regierung ...