Und dafür, dass ihr auf diese Rechte hört, sie haltet und danach handelt, wird der Herr, dein Gott, den Bund halten und die Gnade bewahren, wie er es deinen Vorfahren geschworen hat (Deuteronomium 7, 12). – In seinem Hauptwerk geht Calvin auf die Auffassung seiner theologischen Gegner ein, ohne menschliche Werke komme keine göttliche Gnade zustande. Zunächst weist Calvin darauf hin, dass die Menschen die ganze Wirkung ihrer vermeintlich guten Taten gar nicht überblicken. Der Psalm 19 redet von Verfehlungen, «die mir verborgen sind» (V. 13). Es gibt viele Beispiele dafür, dass sogenannt gute Werke längerfristig ungute Resultate zeitigen. Hinzu kommt, dass niemand das Gesetz G ...