Sie verstehen sich so gut, dass sie nicht miteinander zu reden brauchen, um zu wissen, was der andere denkt: Die freisinnigen Nationalräte Yves Christen und Yves Guisan sind zwei Gesichter ein und derselben Seele. Die beiden kampffreudigen Feinde des «Ultraliberalismus» verdammen seit 1995 alle Parteikollegen, die weniger linke Positionen vertreten als sie selbst. Nicht einmal Charles Favre entgeht ihrem Bannstrahl. Er, der bekannt ist für seine Gewissenhaftigkeit in Fragen der Finanzpolitik, wird als «Dogmatiker» abqualifiziert.
Christen und Guisan gehören zu den «Humanisten», also den guten Freisinnigen, die sich um soziale Anliegen kümmern und das Glück des Menschen wollen. «D ...