In Rom gibt es so viele prachtvolle Bauten und Ruinen, dass man über die Genialität der ItaÂliener nur staunen kann. Die Ewige Stadt ist jedoch mit einer so gigantischen Korruption geschlagen, dass man verzweifeln muss angesichts des moralischen Sumpfs, in dem ihre Einwohner leben. Die Korruption kann man nicht sehen, aber die Folgen sind unübersehbar und steigen einem in die Nase – die Berge von Müll mitten in der Stadt, die den süsslich-faulen Gestank einer verwahrlosten Stadt verströmen. Es gibt so viele Ratten in Rom (zwei auf jeden der 2,8 Millionen Einwohner), dass sich die Kinder ein neues Spiel namens Rattenzählen (Contiamo i topi) ausgedacht haben.
Angewidert von der allg ...