Er hat ein Lausbubengesicht, ein Grübchen am Kinn, eine Art Kirk Douglas vom Balkan, wirkt sympathisch und unkompliziert. Obwohl gutverdienender Profi, wohnt er immer noch bei den Eltern in Zürich Seebach. «Solange ich in der Schweiz spiele, sehe ich keinen Grund auszuziehen», sagte er noch vor kurzem. Inzwischen sucht er eine Wohnung in Manchester, eine halbe Autostunde vom Trainingsgelände der Bolton Wanderers entfernt. Nach der Vertragsunterzeichnung letzten Monat schwärmte Bolton-Manager Sam Allardyce: «Wir haben mit Dzemaili einen der vielversprechendsten defensiven Mittelfeldspieler Europas verpflichtet.» Worauf die Neue Zürcher Zeitung warnte: «Solche Sätze sollten Dzemaili ...