Das Dancehall-Virus hat ganz Deutschland erfasst. Nachdem letztes Jahr Seeed und Jan Delay mit deutschen Texten und jamaikanischen Rhythmen die Charts abräumten, warten nun weitere Talente auf ihre Entdeckung. Und neustens gibt es mit Riddim sogar ein kommerziell aufgezogenes, kompetentes Musikmagazin für deutschsprachige Reggae- und Dancehallfans. Auf Jamaika fragt man sich neidisch, wieso man es all die Jahre verpasst hat, etwas Vergleichbares zu etablieren.
So überrascht es kaum, dass ein einheimischer Exponent der Musik die Titelseite der erst zweiten Ausgabe von Riddim ziert. Es ist Deutschlands Pionier Gentleman, dessen zweites Album «Journey To Jah» nun erscheint. Der Kölner, mi ...