Weltwoche: Wir befinden uns in der wohl sonderbarsten Zeit der jüngeren Geschichte. Das müssen für einen Komiker schon fast paradiesische Zustände sein.
Claudio Zuccolini: Das trifft dann aber auf alle Komiker zu. Man muss aufpassen, dass man den Bogen nicht überspannt. Wir behandeln momentan ein Thema, das alles dominiert. Aber irgendwann haben die Leute genug davon. Lustig ist, dass ich in meinem aktuellen Programm «Darum!» viele Szenen spiele, die man mit ein, zwei Sätzen auf Corona umleiten kann – sei dies beim Arztbesuch, beim Einkaufen oder bei den diversen Jubiläen, die man feiern könnte. Mit Übergängen lässt sic ...