Teheran ist riesig, und das Strassengewirr wimmelt von Autos, die ohne Rücksicht auf Sicherheitslinien und rote Ampeln daherrasen. Wegen der Unmenge von Autos und der staatlich tief gehaltenen Benzinpreise herrscht höllischer Smog, und überall gibt es Staus. Buben flitzen zwischen den Autos herum und verkaufen den frustrierten Autofahrern Zeitungen und Sträusse von frisch geschnittenen weissen Tuberosen, Narzissen, roten Rosen. Die Iraner lieben Blumen. Auf verrussten Plakatwänden und Wandmalereien ?nden sich häufig Blumenmotive. Tulpen schweben durch himmlisch anmutende Ge?lde, in denen Szenen mit berühmten Märtyrern oder dem verstorbenen Ajatollah Chomeini spielen. Eine Plakatwand ...