Ein lilafarbener Opel Corsa mit Basler Kontrollschildern biegt auf den Kundenparkplatz der Plattenfirma Musikvertrieb. Eine dunkelhäutige Frau mit einem Toni-Joghurt-Drink in der Hand steigt aus: Nubya, die Schweizer Soulstimme. Sie trägt eine schwarz-weisse Strickmütze und erinnert ein wenig an Erykah Badu. Bloss fährt die Badu einen Siebziger-Jahre-Lincoln. Auf einer Glamourskala von 1 bis 10 bekäme unsere Begegnung in Zürich-Altstetten eine 2,5.
Fünf Minuten später sitzen wir in einem Büro im dritten Stock – Glamourfaktor 3,5. Nubya, 28, Vater Nigerianer, Mutter Baslerin, verrät ihren bürgerlichen Namen nicht. Den Künstlernamen habe sie in New York angenommen, als sie dort d ...