Am kommenden Montag beginnen in Solothurn die 44. Filmtage (19. bis 25. 1.), die sich seit Beginn als Leistungsschau eidgenössischen Filmschaffens und Spiegelbild der Gesellschaft verstehen. Langsam bewegt sich allerdings die Traditionsveranstaltung in Richtung wettbewerbsorientiertes Filmfest. Ein Indikator ist nicht nur der in diesem Jahr erstmals eingeführte und mit 60 000 Franken dotierte Prix de Soleure für einen «herausragenden» Spiel- oder Dokumentarfilm. Auch der Hinweis auf das Filmemachen, das «technisch einfacher geworden» sei und folglich zu mehr eingereichten Projekten geführt habe, ist bemerkenswert. Denn die Organisatoren lassen verlauten, deshalb eine «strengere» Au ...