Braucht die Schweiz neue Kleider, wenn alles moderner wird und der Druck durch Konkurrenz aus dem Ausland zunimmt? Oder funktionieren die Institutionen gut, ja erlebt das Land ein Wirtschaftswunder? Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann geht auf nüchterne Art an diese Fragen heran und vermittelt in seinen Antworten einen Eindruck von dem, was man als typisch schweizerisch ansehen kann. Straumann, 58-jährig, ist ordentlicher Professor für Geschichte der Neuzeit und Wirtschaftsgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Dozent am Institut für Volkswirtschaft. Zudem ist er akademischer Leiter des Master of Advanced Studies (MAS) an der Universität ...