Die Brüder Kouachi, die Mörder der Karikaturisten von Charlie Hebdo, waren keine klassischen Dschihadisten. Chérif Kouachi wollte zwar schon vor Jahren in den Irak reisen und gegen die Amerikaner kämpfen, doch kam es nie dazu. Radikalisiert wurde er in Frankreich, vor allem im Gefängnis, aber auch im Jemen, wo er offenbar ein Trainingslager von al-Qaida besuchte. Kurz bevor er von den französischen Sicherheitskräften erschossen wurde, hatte er in einem Telefoninterview gesagt, er habe das Attentat im Namen der jemenitischen Al-ÂQaida-Filiale Aqap verübt (al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel).
Das Geld dafür habe er von Anwar al-Awlaki erhalten, sagte Chérif Kouachi weiter. Al- ...