Es ist stets ein sehr schmaler Grat, es sind kleine, unsichtbare Grenzen, manchmal kaum wahrnehmbar, an denen das Gute zum Schlechten werden kann. So ist, zum Beispiel, ein wenig Faulheit absolut notwendig, um ein glückliches Leben zu führen, um in einer inneren philosophischen Balance zu schweben. Jenseits des Schlagbaums allerdings wird sie zum existenziellen Monster, das einen malträtiert mit Schuldgefühlen, Vergänglichkeitsfantasien und Todesahnungen. Eher mehr als weniger.
Es kann durchaus sein, dass Tatenlosigkeit Grosses hervorbringt.
...