An einem Treffen in Vaduz, das Anfang Woche stattfand, hat Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey den Staatsoberhäuptern von Deutschland, Österreich und Liechtenstein das Wahlergebnis in der Schweiz erklärt. Während die historische Wahlniederlage ihrer eigenen Partei offenbar kein Thema war, bemühte sich die Sozialdemokratin, den Sieg der Konkurrenz zu begründen. Es sei für sie, so berichtet die NZZ, ein «Paradox». Obwohl die Schweiz von der Globalisierung profitiere, zeige das Wahlergebnis (29 Prozent für die SVP) die damit zusammenhängenden Unsicherheiten und Ängste in der Bevölkerung. Zu Deutsch: Wer Angst vor der Globalisierung hat, wählt SVP.
Es ist ein Choral, den linke S ...