Grosse Ereignisse rufen nach gewichtigen Vergleichen. Die Erdölkrise Mitte der 70er Jahre nimmt die Neue Zürcher Zeitung als Bezugsgrösse, um die Leserschaft auf eine Ungeheuerlichkeit vorzubereiten. In einer mit nautischer Metapher («Der Kurs der NZZ in der Werbeflaute») überschriebenen Meldung der Geschäftsleitung heisst es nämlich: Aufgrund der einbrechenden Inserateeinnahmen und der schlechten Aussichten müsse bei der NZZ gespart werden; selbst Entlassungen werde es geben.
Die Nachricht wäre kaum der Rede wert, wäre sie von einer anderen Firma gekommen. Doch die Meldung aus dem Hause der NZZ, die rigoroses Sparmanagement bisher lieber in ihren Wirtschaftsspalten forderte, als ...