An anderen Tagen sind die Absätze hoch und der Rocksaum kurz. Heute trägt sie flache Mädchenschuhe und weisse Hosen. Winzig klein ist Gigi Oeri und zierlich wie ein Kind. Sie sitzt in ihrem Puppenmuseum in Basel und trinkt Tee. Im Leben der Teddybärenfamilien hinter Glas geht es sittsam zu: Der Nachwuchs sitzt in der Schule und lauscht den Worten der Lehrerin. Wenn der Vater von der Arbeit nach Hause kommt, legt ihm die Mutter die Pantoffeln vor die Füsse. Am Abend lesen oder musizieren alle zusammen.
Ob den Kindern das biedere Idyll zusagt, wissen wir nicht. Gigi Oeri weist mit betrübter Miene in Richtung Barfüsserplatz: Ob das denn besser sei, fragt sie rhetorisch. Dort draussen es ...