Die Mehrheit der Europäer lehnt die Irak-Politik von Präsident Bush ab. Nach hiesiger Meinung ist die auf einen Regimewechsel in Bagdad abzielende Politik das Werk eines von erzkonservativen Republikanern gesteuerten, unbedarften Präsidenten. Europäische Politiker und Kommentatoren vermuten hinter der Politik Bushs Wahltaktik, den Einfluss der Ölmultis, Streben nach uneingeschränkter Beherrschung der Welt oder simplen Machismo. Was in Europa allerdings verkannt wird, ist die breite Unterstützung, die Bushs harter Kurs in den wichtigsten Zirkeln der amerikanischen Politik und Wissenschaft geniesst.
So weiss kaum einer der besorgten Europäer, die vor dem «Abenteurer» Bush warnen, das ...