Was ist für Sie eigentlich so attraktiv an der künstlerischen Direktion der Biennale, wo Sie ja hauptsächlich managen müssen?
Das Organisatorische nimmt tatsächlich viel Raum ein, doch kommt das Künstlerische nicht zu kurz. Denken Sie nur schon ans Auswahlprozedere für die über achtzig ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.
Das Unangenehme daran: Sie konnten nur einen sehr kleinen Teil berücksichtigen.
Trotzdem, das Auswählen war ein intensiver und schöner Prozess. Wir sassen jeden Morgen an diesem Tisch hier in der Villa Tobler in Zürich und diskutierten während Monaten über rund dreihundert Namen. Diese wurden quasi zu unserem Mantra.
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