Wenn Regierungen und Politiker bei ihren Sparübungen ebenso viel Einsatz an den Tag legen würden, wie bei der Beschaffung neuer Einnahmequellen, wäre das Schuldenproblem in den meisten Ländern schon bald unter Kontrolle. Doch die Politiker ziehen Steuererhöhungen dem Sparen vor, obwohl die Steuerzahler die Nase voll haben von immer höheren Steuern.
Um dennoch zu mehr Einnahmen zu kommen, greifen die Regierungen in die populistische Trickkiste. Zuerst identifizieren sie Wirtschaftsbereiche, Unternehmen oder Personen, die für die breite Öffentlichkeit ein rotes Tuch sind und wenig politischen Rückhalt geniessen. Die Hitliste der unpopulären Institutionen führen zurzeit die Banken, ...