WM in Katar? Kein Problem, auch wenn dort Arbeiter wie Sklaven gehalten werden. Handel mit China? Wünschenswert, trotz der Zwangsarbeitslager, in denen gemäss Schätzungen drei bis fünf Millionen Häftlinge schuften. Energie aus Libyen? Aber ja doch, Âobwohl auch die Nachfolger von Muammar Âal-Gaddafi Foltermethoden anwenden.
Nur im Fall von Israel gelten offensichtlich andere Massstäbe. Dass im Westjordanland besetzt und besiedelt wird, scheint vielen unverzeihlich. Pensionskassen und Banken aus dem Norden Europas ziehen sich zurück, Schweizer Grossverteiler weigern sich, Produkte aus den besetzten Gebieten zu vermarkten, europäische Politiker warnen vor Sanktionen.
Es schlägt, wi ...