«Aufwachen!» Unter diesem Titel las Toni Brunner im Wahljahr 2015 seinen Parteifreunden die Leviten. In seinem Editorial, das er in der SVP-Zeitung Klartext publizierte, beklagte er, seine Truppe sei nicht marschbereit. «Wir werden die Wahlen im Herbst verlieren, weil wir uns selber schlagen werden. Die Kampfeslust und das beherzte Engagement bei vielen Mandatsträgern und Mitgliedern sind erlahmt.»
Die Kapuzinerpredigt des damaligen SVP-Chefs war ein Beleg dafür, wie die SVP funktioniert. Von den Mitgliedern wird mehr verlangt als in anderen Parteien. Getreu den Führungsprinzipien Christoph Blochers steht die Sache zuoberst, nicht Eigennutz. Pöstchenjäger sind verpönt, müde Mitl ...