Als Pieter Bouw am Dienstag im noch nicht fertig gebauten Basler Euro-Airport vor die Presse trat, suchte er Zuflucht im Humoristischen: «Der Ort passt. Auch die Airlinebranche ist im Umbruch.» Gelacht hat niemand. Dann platzierte der Swiss-Präsident in gebrochenem Deutsch und nervös an den Fingern zupfend seine eigentliche Botschaft: «Die Schweiz braucht die Swiss», meinte er voller Pathos, «und die Swiss braucht die Schweiz.» Unverhohlen appellierte der Holländer an den Schweizer Patriotismus. Wo doch nach dem Swissair-Grounding und Milliarden-Investitionen in eine bislang nicht überzeugende Swiss die landesweiten Gefühlsaufwallungen bezüglich der nationalen Airline eher am Abe ...