16. März 1978. Die Roten Brigaden entführen den Präsidenten der Democrazia Cristiana und mehrmaligen Regierungschef Aldo Moro. Beim Kidnapping in der Via Fani in Rom kommen alle fünf Leibwächter Moros ums Leben. Francesco Cossiga ist Innenminister, Parteikollege und Freund Moros. Mit harter Hand versucht er gegen die Linksterroristen vorzugehen, erlässt Notstandsgesetze, dank denen zeitweise über 6000 mutmassliche politische Gefangene inhaftiert werden. Es gelingt Cossiga nicht, Aldo Moro zu befreien. Die Verhandlungen mit den Roten Brigaden scheitern an der unnachgiebigen Haltung der Regierung. Am 9. Mai 1978 wird Moros Leiche im Kofferraum eines roten Renault R 4 im Römer Stadtzent ...