Am 21. April wird im ehemaligen Basler Gefängnis Schällemätteli zum letzten Mal das «Reality-Theaterprojekt» des Regisseurs Daniel Wahl aufgeführt, das die Mechanismen des Strafvollzugs zum Thema hat. Eine der tragenden Rollen ist mit einem Laienschauspieler besetzt, dessen professionelle Darstellung besonders überzeugt: Peter Zimmermann, ein wiederholt rückfällig gewordener Triebtäter, spielt sich selbst.
Die Knastkarriere des gelernten Krankenpflegers begann 1962, als er wegen eines Darlehensbetrugs zu einer unbedingten Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Die Freiheit nach der Ent- lassung war kurz, und die Strafen für die danach folgenden Delikte wurden immer länger. Denn der h ...