Jetzt stürzt sich auch noch der Blick ins Getümmel der türkischen Verfassungsabstimmung. Diese Parteinahme ist nicht nur unschweizerisch, sondern auch ein krampfhaft-durchsichtiger Versuch, sich als politischer Akteur wieder ins Spiel zu bringen. Angebliche Investoren wollten dem Boulevard eine Fitnesskur verordnen, bei der nur gerade Event-Marketing und Sport überlebt hätten. Doch den türkischen Nein-Feldzug des Blicks nimmt nur jemand ernst: der Blick selber.
Wenn die Wahlkampftruppe um den auÂtoritären Präsidenten Recep Erdogan jetzt Âgezielt die westeuropäischen Türkenkolonien beackert, liegt der Grund nicht in der Befürchtung, dort ins Hintertreffen zu geraten. Vielmehr wei ...