Meine Freundin ist eine Erbsenzählerin. Nicht etwa nur im übertragenen Sinne. Sondern, viel schlimmer, auch tatsächlich. Neulich zum Beispiel sassen wir im Restaurant, und sie rief die Kellnerin zu sich und klagte: «Ich habe doch ausdrücklich um den Gemüsereis ohne die Erbsen gebeten. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich unter Erbsenintoleranz leide! Und nun sehen Sie . . .», und sie schob mit der Gabel den Reis auf ihrem Teller auseinander und begann zu zählen, «. . . hier sind immer noch eine, zwei, drei, vier – ganze fünf Erbsen!». Oh, Scham! Ich wäre gern im Erdboden versunken.
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