Finanzströme, auch öffentliche, werden transparent, wenn sie in klaren, eindeutigen Zahlen abgebildet werden. Einnahmen, Ausgaben, Zuwachsraten – alle Vorgänge und Ergebnisse lassen sich am besten in nackten Ziffern darstellen, die jedermann, der es genau wissen will, in den Details einsehen und nachrechnen kann. Darum sind Staatsrechnungen und Bundesbudgets heutzutage akribisch nachgeführte Bücher von mehreren hundert Seiten.
Finanzpolitik hingegen wird mit lauten Worten gemacht, mit unscharfen Ausdrücken, mit Kampfbegriffen, die meist mehr verschleiern als sichtbar machen. Weil fast niemand die Zahlenwerke liest, genügt in der Regel ein böser Satz, eine listige Wendung, eine paus ...