Herr Eberle, Sie arbeiteten elf Jahre als rechte Hand Christoph Blochers in der Ems-Chemie und dann als sein Generalsekretär im Justizdepartement. Wie erlebten Sie den Wechsel in die Bundesverwaltung?
Ich wurde von meinem Arbeitsumfeld sehr gut aufgenommen. So jedenfalls war mein erster Eindruck. Mit der Zeit merkte ich, dass sich einige nur mit dem neuen Chef gutstellen wollten.
Wo liegen die grössten Unterschiede zwischen Staat und Privatwirtschaft?
In der Verwaltung sind die Ressourcen nahezu unbeschränkt vorhanden. Ein Kostenbewusstsein ist praktisch nicht entwickelt. In der Wirtschaft wird auftrags- bezogen geführt mit dem Risiko, dass auch einmal ein Fehler passiert. Beim Staa ...