Eduard Gnesa, der frühere Direktor des Bundesamts für Migration sowie Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit, ist kein asylpolitischer Heisssporn. Im Gegenteil: Bevor er den Kopf hervorstreckt, überlegt er sich sehr genau, was und vor allem wie er etwas sagen will. In der NZZ rief der Oberwalliser die Schweiz kürzlich zu einer selbständigen Steuerung der Migration auf. Er plädierte für massgeschneiderte Partnerschaften mit den Herkunfts- und Transitländern der Asylsuchenden. Warum lanciert Gnesa, inzwischen als Berater für Migrationsfragen tätig, aber gerade jetzt dieses Thema?
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