Auf dem Klingnauer Stausee landet Federvieh aus aller Herren und Damen Ländern, er gilt als bedeutendes Vogelparadies. Das klingt in diesen Tagen wieder sinister – und doch bin ich im Rahmen einer kolumneninternen Güterabwägung zum Entscheid gekommen, die Rundwanderung um den See zu propagieren, nachdem ich dasselbe Unterfangen vor wenigen Monaten verwarf. Zwar ist die Vogelgrippe erneut in den Schlagzeilen, doch beurteilen wir die Gefahr heute nüchterner, relativer; vorbei ist jene Hysterie, die letzten Herbst auch mich packte, weswegen ich im Weltwoche-Kaffeeräumchen schrie: Ich will jetzt sofort Tamiflu, so helft mir doch!
Schon die Anfahrt ist schön. So ab Turgi, beim nationalen ...