Sie sind beinahe seit ewig da, seit bald 800 Jahren: die von Meiss, Zürichs älteste Familie. Erstmals urkundlich erwähnt wird 1225 ein Waltherus Meisa. Ab da und bis zum Ende des alten Zürich sassen die Meiss wiederholt im Grossen und Kleinen Rat, Zürichs Machtzentrum, stellten für die Stadtrepublik 13 Landvögte, sodann Gesandte, Richter, Offiziere.
Bürgermeister Heinrich Meiss betrieb im 14. Jahrhundert Expansionspolitik, sein Sohn Rudolf, ebenfalls Bürgermeister, wurde wegen seines Verhältnisses mit der Fraumünster-Äbtissin abgesetzt. Ratsherr Hans Meiss, Gegner von Bürgermeister Stüssi, der im Alten Zürichkrieg mit Österreich paktierte, wurde wegen seiner eidgenössischen ...