Der Pianist Klaus Koenig, ab 1962 bis zu seiner Pensionierung auch Tonmeister im Radiostudio Zürich, wurde durch sein Jazz Live Trio, zu dem er bis 1983 in über hundert Konzerten sozusagen die gesamte europäische Jazzprominenz lud, über die Schweizer Szene hinaus zu einer Institution. Dass dabei die geladenen Gäste im Scheinwerferlicht standen, das «Haustrio» (neben dem gesetzten Koenig oft Peter Schmidlin und Peter Frei, gelegentlich auch Pierre Favre an Schlagzeug und Bass) aber die «Normalität» vorstellte und somit schwer unterschätzt wurde, lag in der Natur der Sache. Auch dann noch, als Koenig es nach der Absetzung der Konzertre ...