Gut zwei Wochen nach den eidgenössischen Wahlen beschreiben die konsternierten Kommentatoren die Reaktionen der verstört wirkenden Politelite noch immer mit «Verwirrspiele, Chaos, Klamauk, Intrigenstadel, Panik, Zerreissprobe, Hickhack, Hühnerstall, Tollhaus Bundeshaus». Die grosse Aufregung hat eine einzige Ursache: Viele Politiker und Mikrofonhalter weigern sich, den Basisentscheid an der Urne bei der Bestellung der Institutionen, genauer des Bundesrates, zu respektieren. Die Hektik entspringt nicht einfach der Überforderung schwacher Mandatsträger; sie selbst ist das Ziel: Die Bürger sollen eingenebelt werden.
Dabei ist nach einem demokratischen Wahlgang immer alles klar. Wie letz ...