Er gehört fraglos zu den interessanten jüngeren Politikern der Schweiz. Hans-Ulrich Vogt, Jahrgang 1969, ordentlicher Professor für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich, ist SVP-Kantonsrat und lenkender Kopf hinter der anrollenden Volksinitiative «Schweizer Recht geht fremdem Recht vor».
Der Vorstoss löste nach den Sommerferien giftige Betriebsamkeit im medialen und politischen Bern aus. Die meisten Zeitungen sind entsetzt, alle relevanten Parteien empören sich. Man wirft der SVP vor, sie wolle die Menschenrechte abschaffen und huldige einem «Unabhängigkeitswahn». Mittendrin: der unter anderem in Harvard ausgebildete Rechtsprofessor Vogt, der für die ...