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Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ein Budget von 1,4 Milliarden Franken. Die Kollegen haben alle Korrespondenten aus der Ukraine und Russland abgezogen. Die Weltwoche, die für die SRG Zwangsgebühren entrichtet, geht den umgekehrten Weg. Seit zwei Wochen berichtet unser Redaktor Kurt Pelda aus dem Kriegsgebiet. Seine Einschätzungen sind gefragt. Auch deutsche Medien wie die ARD oder der Spiegel greifen auf die Expertise Peldas zurück. Klar, dass die Weltwoche hier Hand bietet.

Gegen erheblichen Widerstand: Reporter Pelda.

In dieser Ausgabe schreibt Pelda in unserer Titelgeschichte über seine Eindrücke aus der bei Redaktionsschluss fast eingekesselten ukrainischen Hauptstadt Kiew. Er schildert die fürchterlichen Zerstörungen, die Putins Armeen auf ihrem zähen Vorstoss gegen erheblichen Widerstand hinterlassen. Wenn man seine Berichte liest, drängt sich unweigerlich der Schluss auf, dass alles zu unternehmen ist, um diesem Krieg ein baldiges Ende zu bereiten (zur Story).

Aber nicht nur in der umkämpften Krisenzone ist die Weltwoche mit einem eigenen Korrespondenten vertreten. Es ist auch wichtig, in dieser Zeit entfesselter Schlagzeilen und Ferndiagnosen einen eigenen Korrespondenten in Russland zu haben. Mit dieser Ausgabe berichtet der deutsche Autor und langjährige Russlandkenner Thomas Fasbender aus Moskau (zur Story, 47). Fasbender, der sich als «kritischer Freund Russlands» bezeichnet und soeben eine politische Biografie von Wladimir Putin veröffentlicht hat, arbeitete als Unternehmer in Russland, seit einigen Jahren wirkt er als unabhängiger Publizist wieder in Berlin.

Unser Ziel ist eine möglichst vielstimmige, faire und differenzierte Berichterstattung, im Wissen darum, dass die hinter Kriegen wirkenden Kräfte oft schwerer zu durchschauen sind, als die Medien suggerieren. Russland behindert die freie publizistische Arbeit, trotzdem bleibt es wichtig, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Es ist erstaunlich, dass die meisten Zeitungen die russische Sicht auf das tragische Geschehen im Osten Europas kaum zu interessieren scheint. Wir hoffen, mit unseren Korrespondenten und Autoren eine 360-Grad-Perspektive anzubieten. Das Wichtigste sind Informationen aus erster Hand.

Gleichzeitig ist es unser Anspruch, in den entscheidenden Fragen unserer Zeit die Einschätzungen führender Fachleute einzuholen. Zu Putins vieldiskutierter Drohung mit Atomwaffen: Hat er vielleicht bloss geblufft? Gut möglich, erklärt John Lewis Gaddis, Pulitzerpreisträger und bedeutender Historiker des Kalten Kriegs. «Tatsächlich bestand die gesamte Strategie damals darin, die Bluffs als Bluffs zu belassen und sie nicht in die Tat umzusetzen.» Er sieht Putin tief in der Sowjettradition verstrickt. Ähnlich wie einst bei den Granden der KPdSU führe Putins Abgeschiedenheit an der Spitze zum Verlust an gesundem Menschenverstand. Gaddis ist überzeugt, dass Putin mit dem Ukraine-Krieg das Ende seiner Ära eingeläutet hat (zur Story).

Eine andere wichtige Frage der Gegenwart: Bleibt die bisher stabile Gaslieferbeziehung zwischen Russland und dem Westen erhalten? Der Energie- und Gasmarktexperte Heiko Lohmann, Autor des Standardwerks «Jahresreport Gas», wagt eine ungemütliche Prognose: Die neue Pipeline Nord Stream 2 wird nicht in Betrieb gehen. Wer hofft, die Lücken in der Versorgung mit Importen aus anderen Weltgegenden zu schliessen, dürfte sich irren. «Alle Analysen zeigen: Russisches Gas ist nicht komplett zu ersetzen», sagt Lohmann (zur Story).

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