Im Formatwechsel kommt ein Wille zur Veränderung zum Ausdruck, aber auch ein Bekenntnis zur Kontinuität. Die neue Gestaltung bringt zur Anschauung, was wir inhaltlich wollen: einen sachlichen und inspirierenden Journalismus, der eigene Akzente setzt. Bewusst haben wir alle Massnahmen vermieden, die unser Blatt in den Verdacht einer hyperventilierenden Zeitgeist-Ästhetik rücken könnten. Das neue Format stärkt im Gegenteil die Rolle des Autors und der Autorin innerhalb eines klassischen Wochentitels. Es schafft den Raum für sorgfältig gearbeitete Berichte, Bildreportagen und Analysen, die über den Tag, über die Woche hinaus Bestand haben sollen. Es ermöglicht einen freieren Umgang m ...