Wie oft haben Sie sich gestern Abend gefragt, warum Katzenfutter in der Werbung immer mit Petersilie garniert wird? Und wie oft haben Sie über den Nutzen von feuchtem Toilettenpapier nachgedacht oder darüber, wie man ein Glas Milch in einen Kinder-Pausenriegel presst? Oft, ist anzunehmen, denn sollten Sie sich so verhalten wie der Durchschnittsschweizer, haben Sie sich zwanzig bis dreissig Minuten mit Werbung berieseln lassen. Die von der Fernsehwerbung provozierten Fragen mögen zwar unser Konsumverhalten beeinflussen und den Wettbewerb beleben, der Feierabendstimmung hingegen sind sie eher abträglich. Entsprechend sinkt die Bereitschaft der Zuschauer, vor dem Fernseher mit Konsumanreize ...