In diesen Tagen, in denen sich jeder Zweite für einen Klimafachmann, für eine Retterin des Erdkreises hält und wir alle nicht recht wissen, wohin mit all unserer Betroffenheit, ist ein Gedanke oder auch zwei an jene angezeigt, die das Phänomen nicht nur via abstrakte Messwerte erleben: die Winzer. Rutscht die gesamte Reblandschaft allmählich nach Norden, das Languedoc und die südliche Rhone nach Bordeaux, das Burgund nach Deutschland, Skandinavien und Südengland? Die Walliser behelfen sich bereits damit, dass sie ihre empfindlichen Pinots in immer höhere Lagen zügeln. Sozusagen in Terrains, die ihnen die schmelzenden Gletscher überlassen. Ist ...