Die Wut ist weg
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Die Wut ist weg
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Die Wut ist weg

Auf seinem neuen Album «Recovery» schlägt der frühere Hass-Rapper Eminem sanfte Töne an. Er präsentiert sich als Familienmensch, der seine Drogenprobleme überwunden hat. Die Image-Wende ist zwiespältig.
Andere Grosse vor ihm – Elvis, Michael Jackson – sind an ihrer Tablettensucht gestorben. Eminem, der wohl grösste amerikanische Künstler des letzten Jahrzehnts, hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Aus einem tiefen Sumpf: Er kam einige Jahre nur noch mit einem wilden Mix aus Schlaf-, Beruhigungs- und Aufputschpillen durch den Tag und nahm Methadon; einmal so viel, dass er notfallmässig eingeliefert werden musste. Ein erster Aufenthalt in der Entzugsklinik fruchtete nichts, «ich hatte nach einer Woche einen Rückfall» (das Thema seines letztjährigen Albums «Relapse»). Seit 2008 ist er clean und besucht die Meetings der Selbsthilfegruppe NA, die, ähnlich wie diejenige ...
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