Am vergangenen Wochenende hat der Zombiefilm «Totendämmerung» Mel Gibsons «Passion of the Christ» in den US-Kinos den Rang abgelaufen. Man ist etwas zwiespältig, ob das eine kulturell beruhigende Nachricht ist. Aber selbst wer den Erfolg der nicht zur Ruhe kommenden Toten mit Erleichterung begrüsst, kann sich nur kurz trösten, dass Gibsons blutige Erfolgsfusion von Popkultur und Fundamentalismus nach dreieinhalb Wochen von Platz eins verdrängt wurde. «Passion» hat inzwischen in den USA über 300 Millionen Dollar eingespielt, und zu Ostern wird er nochmals Millionen christlicher Zuschauer anlocken. Das sind Zahlen, bei denen ein Superhit wie «The Matrix» nicht annähernd mithalte ...