Sie hätten zu viert in einer vierzig Quadratmeter kleinen Wohnung gelebt, erzählt Köbi Gantenbein, der als Bähnlersohn in Samedan im Engadin aufgewachsen ist. «Wir waren zufrieden, uns ging es gut», sagt er.
Dass der langjährige Chefredaktor der wichtigsten Architekturzeitschrift des Landes seine damalige Lebenssituation hervorhebt, hat einen guten Grund: Die rasante Zubetonierung des Landes habe nicht nur mit dem enormen Bevölkerungswachstum von 6,5 auf 8,5 Millionen in den letzten dreissig Jahren zu tun, sondern auch mit den Ansprüchen der Menschen. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person beträgt mittlerweile 46 Quadratmeter. Das ...